Fireblade Force Festival 10/11.09

Im Jahr 2007 fand das Fireblade Force Festival zum ersten Mal im Uni-Club in Lichtenstein statt. Es hat sich mittlerweile bei den Fans des sogenannten „Nationalsozialistischen Black Metal“ etabliert. Zum 4. Mal soll nun das Fireblade Festival stattfinden, diesmal aber mit einer Änderung: aufgrund dessen, dass der Uni-Club in Lichtenstein im April geschlossen hat, wird das Festival nun in Neustadt/Vogtland stattfinden. Als neue Location wurde das Militärgelände in Neustadt/Vogtland präsentiert. Somit soll das Festival dieses Jahr zum Open Air werden. Das Fireblade Festival präsentiert sich nach außen hin als unpolitisch, doch locken NSBM Bands auch das dazugehörige Publikum. Wir haben keine Lust, dass Faschisten, Rassisten, Sexisten, Homophoben und Antisemiten sich ein Wochenende im Vogtland sammeln und mit Bier und Rechter Musik ihre Rechte Propaganda verbreiten können.


Veranstalter des Fireblade Force Festivals ist Björn Eichhorn. Björn Eichhorn war einer der Betreiber des Gleis 3. Im Gleis 3 fanden immer wieder Konzerte mit Nationalsozialistischen Black Metall Bands statt.
Dem Verfassungsschutz zufolge ist es in dem Lokal seit 2009 wiederholt zu Auftritten rechtsextremistischer Musikgruppen gekommen. Wir dokumentieren eine Meldung aus dem Regioticker der Freien Presse vom 01. Juni 2010:

Annaberg-Buchholz: Polizei ermittelt wegen Waffenbesitz.

Annaberg-Buchholz. Im Rahmen eines Einsatzes gegen ein rechtsextremes Konzert in Annaberg-Buchholz hat die Polizei am Samstag Verstöße gegen das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz festgestellt. Wie die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge gestern mitteilte, wurden bei zwei Personen Schlagringe gefunden. Eine weitere Person führte Feuerwerkskörper mit sich. Gegen alle drei Verdächtigen sei Anzeige erstattet worden. Der Einsatz hatte am Samstag ein laut Polizei rechtsextremes Konzert in dem Club „Gleis 3″ verhindert. Dem Verfassungsschutz zufolge ist es in dem Lokal seit 2009 wiederholt zu Auftritten rechtsextremistischer Musikgruppen gekommen. Die Clubbetreiber waren gestern nicht erreichbar. Die Clubbetreiber sind Björn Eichhorn, Veranstalter des Fireblade Force Festivals, und Steve Lippold.“


Nationalsozialistischer Black Metall (NSBM) – was ist das?


Nationalsozialistischer Black Metal (NSBM)

Bei der Unterwanderung anderer (Musik-) Subkulturen nutzen Rechtsextremisten verbindende Elemente zu diesen Genres, um deren Anhänger für die NS-Ideologie zu gewinnen bzw. um rechtsextremistische Tendenzen in diese Subkulturen zu tragen. Insbesondere bei Teilen der Black-Metal-Szene mit den Stilrichtungen Pagan- und Viking-Metal gibt es eine historisch gewachsene Verbindung zum Rechtsextremismus:
Ablehnung des Christentums („Odin statt Jesus“), Berufung auf die nordische Göttermythologie mit ihrer Runen-Symbolik sowie Überzeugung von einem elitären Sozial-Darwinismus. Die Black-Metal-Szene ist zwar weitgehend unpolitisch, doch der rechtsextremistische Teil der Szene, der NS-Black-Metal, strebt allerdings nach der Auferstehung eines germanischen Reiches, was dem Weltbild der Nationalsozialisten entspricht. Einige Vertreter des NS-Black-Metal sehen in Adolf Hitler die Wiedergeburt des Satans, der als Anti-Christ verehrt wird.
Die rechtsextremistische Ausrichtung wird weniger aus den gesungenen Liedtexten, die akkustisch kaum zu verstehen sind, oder aus der optischen Gestaltung der CDs offenkundig, sondern vielmehr aus entsprechenden Äußerungen der Protagonisten im Internet. NSBM wird nicht nur in Beiträgen rechtsextremistischer Publikationen thematisiert, sondern es existieren eigene Fanzines, die über Bands und Neuerscheinungen berichten. Auf internationaler Ebene haben sich NSBM-Bands, -Vertriebe und -Fanzines u.a. in „The Pagan Front“ zusammengeschlossen. Diese verfügt über eine englischsprachige Homepage, die als Plattform für die Verbreitung von nationalistischen, rassistischen, antisemitischen und antichristlichen Thesen dient.

Bekannte deutsche Musikgruppen dieser Richtung sind die NSBM-Bands „Absurd“ und „Totenburg“. Führende Mitglieder der Band „Absurd“ sind schon mehrfach wegen der Begehung von rechtsextremistisch motivierten Straftaten verurteilt worden. Der Sänger der Band, Henrik Möbus, beging am 29. April 1993 einen satanistisch motivierten Mord an einem 15-jährigem Mitschüler. In Bayern trat die Band im März 2006 und Juni 2007 jeweils in einer Gaststätte im Landkreis Erlangen-Höchstadt auf.
Ende 2008 erklärte die Band die Einstellung ihrer Aktivitäten. Die Band begründete dies u.a. mit dem verstärkten Druck von Seiten der Sicherheitsbehörden.
Quelle:http://www.bayern-gegen-rechtsextremismus.de/wissen/musik/NSBM.pdf

  1. Gewaltbereite Rechtsextremisten


    1. Personenpotenzial

    Das Personenpotenzial der gewaltbereiten Rechtsextremisten liegt bei rund 9.000 Personen (2008: 9.500). Der überwiegende Teil davon gehört der rechtsextremistischen Skinhead- und NS-Hatecore-Szene sowie dem – aus einer unpolitischen Subkultur hervorgegangenen – Spektrum der „National Socialist Black Metal“ (NSBM) – an. Einen weiteren Teil dieses Personenpotenzials
    bilden bekannt gewordene Gewalttäter. Daneben sind auch Angehörige der neonazistischen Szene und des Parteispektrums in diesem Personenpotenzial berücksichtigt, die eine hohe Gewaltbereitschaft z.B. bei Demonstrationen zeigen.
    Quelle: Verfassungsschutzbericht 2009


    Bands, die dieses Jahr beim Fireblade Force Festival auftreten werden:


    Inquisition (USA):
    Sie selbst und auch Fans behaupten, in ihren Texten und bei ihren Auftritten würden sich keine nationalsozialistischen Einstellungen widerspiegeln. „Inquisition“ steht jedoch bei dem in Mügeln/Sachsen ansässigen Nazi-Label „No Colour Records“ unter Vertrag. Weiterhin lässt der zweite Titel auf einem im Jahr 2004 erschienen Album mit dem Namen „Crush the jewish prophet“ (Q: metalstorm.net) Vermutungen rechtsextremer Gesinnungen der Band zu. Auch hetzerische Aussagen des Sängers gegen Juden und Christen gehören zu ihrem Repertoire. „Inquisition“ steht bei dem Nazi-Label „No Colour Records“ unter vertrag. „No Colours Records“ ist ein Versandhandel und eine Plattenfirma (GmbH), die sich auf Black Metalspezialisiert hat. Die Firma hat mehrere rechtsextreme Bands aus der Metal-Szene, insbesondere dem NSBM unter Vertrag. (Quelle: Wikipedia.) Auch wenn sie selbst und auch deren Fans behaupten, sie würden keine Nationalsozilistische Einstellung widerspiegeln, so denkt der Sänger der US-Band „Inquisition“ in einem Interview über das Töten von Christen, Juden „und anderer Insekten“ nach.
    Quelle:
    http://fightfascism.wordpress.com/


    Corpus Christii (Por):

    Diese 1998 gegründete Band besteht im Wesentlichen nur aus einem Mitglied, „Nocturnus Horrendus“, der auf Veröffentlichungen alle Instrumente einspielt. Lediglich bei Live-Auftritten wird er von Musikern anderer Bands unterstützt. „Nocturnus Horrendus“ hat offenbar keine Berührungsängste zu rechtsextremen Musikgruppen. Gemeinsam mit „Kommander Noktu“ von „Gestapo 666“ spielt er auch in der Band „Genocide Kommando“.
    In einem Interview bringen „Corpus Christii“ ihre Verachtung für Homosexuelle zum Ausdruck:
    Interviewer: „You just released a new CD called „Saeculum domini“. Can you please tell something about it? “ CC: „‚Saeculum Domini‘ is an album just for some people, for the true ones that support the black metal movement and for the ones that knows what is true metal (…) A true black metal album, not for gay people.“
    (Quelle: Interview mit dem „Power Hour“-Webzine, 2000,
    http://www.klokradio.nl/powerhour/corpusInt.htm)


    Corpus Christii über Politik im „Black Metal“:
    „Life is all about „politics“,theres ecthics (sic!) everywhere,judeism is part of the common society,it’s inevitable.“ Auf den Grund für den Bandnamen angesprochen, stellt „Nocturnus“ einen direkten Zusammenhang zwischen dem Judentum und Sklaverei, Schmerz und Vernichtung her: „I thought of the name band back in 96 or 97,not sure,just know it „hit“ me with quite a lot os strength,for me this name represents 2000 years of sorrow,decay,slavery,hatred,judeism,and whatever that is corrupting to destroy this world in shame and disgust(…)“
    (Quelle: Interview mit dem „Final War“-Onlinemagazin, 2003,
    http://finalw.fi.funpic.de/main.php?cmd=interviews&datei=corpuschristii)


    Corpus Christii über ihre politische Einstellung:
    Interviewer: „CC are a band with an extreme attitude both onstage and offstage. this has already generated some „hatred“ and many people define you as Nazis. Is this correct? Or are you only proud to be Lusitanian?“ „Nocturnus“: „I am not a Nazi, I simply admire the occult side of the Nazism and that’s it. They helped some souls going to hell, so I have to thank them for that! Hehe! I am not a Nazi and I’m not a right-wing either, I’m none of that, I’m just a proud Lusitanian! That’s it! I have no problems in admitting that because we must be proud of our country and Nation that once ruled half of the world!“
    (Quelle: Interview mit dem „Eternal Hate“-Onlinemagazin
    http://eternalhate.no.sapo.pt/CorpusChristii_Interview.htm)


    In einem anderen Interview geht „Nocturnus“ auf das Thema Immigration ein: „Die Philosophie hinter der Band ist Satanismus und alle Arten des Krieges, die alle menschlichen Rassen beenden können. Wir kümmern uns nicht um Politik, auch wenn manche Leute immer noch glauben dass wir Neonazis sind, wir sind Nationalisten, es ist ein kleiner Unterschied.
    Wir glauben an unser Land und wir glauben, dass die Leute, die hierher kommen, oder Leute, die hier leben und Scheiße machen, weggehen sollten, an einen anderen Ort. Die Leute sollten nicht die Kulturen vermischen und sollten ein besseres Land haben mit weniger Durcheinander und weniger Leuten. Wir haben eine Menge Leute hier und dieses Land kann nur 8.000 Leute aushalten, nicht 10.000 wie sie sagen. Das ist es: Satanismus, jeder soll sterben, scheiß auf die Leute, totale Ausrottung (auch wenn es jetzt noch nicht möglich ist) und die Leute sollen ihr eigenes Leben leben ohne Rücksicht auf andere – speziell auf die Immigranten, die hierher nur wegen ihres Neids kommen, nicht mehr, sie sind Rassisten, nicht wir“.
    (Quelle: Interview mit dem „The Lodge“-Onlinemagazin, 2000,
    http://www.webbworks.org/thelodge/corpuschristiiinterview.htm)


    In einem Interview mit dem „Foedus Aeternus Zine“ ruft „Nocturnus“ zum Mord an Muslimen auf: „I don’t care anymore about Christian fags,I have much more hatred for fucking muslims,these are the new era pigs that should be annihilated.“
    (Quelle:
    http://www.resistancia-ug.org/categories/interviews/corpus/corpus.htm)


    In einem anderen Interview lässt „Nocturnus“ seinem Antisemitismus freien Lauf: „The American Government is jewish and I don’t feel like talking about jews. Death must come now. Open your arms and feel the warmth.“
    (Quelle: Interview mit dem „Melite Black Metal Web-Zine“, 2004,
    http://www.blazing.ws/melita/corpus_christii_interview.html)


    Auf der Homepage der Band „Morte Incandescente“, in der „Nocturnus“ auch aktiv ist, wird man mit einem abgewandelten Hakenkreuz begrüßt. Das Symbol ist auch auf einem Tonträger der Band abgebildet.

    (Quelle:http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/corpus-christii-portugal-bandbeschreibung)


    Wir werden es nicht hinnehmen, dass solche Bands und das dazugehörige Publikum, das sie damit anlocken werden, widerstandslos in Neustadt/Vogtland feiern können. Wir werden alles dafür tun, um zu zeigen, dass in Neustadt kein Platz dafür ist, um rechte Propaganda zu verbreiten.

    Hier noch ein paar Berichte über das Fireblade Force Festival:

    http://fightfascism.wordpress.com/2008/08/06/rechte-und-neonazistische-bands-bei-fireblade-force-festival/

http://fightfascism.wordpress.com/2009/09/19/lichtenstein-in-sachsen-aufmarschgebiet-brauner-%E2%80%9Eschwarzmetaller%E2%80%9C/

http://de.indymedia.org/2008/10/229541.shtml

Mit Solidarischen Grüßen

Nazifestivals Abschalten

http://nazifestivalsabschalten.blogsport.eu/

Kontakt: nazifestivalsabschalten@riseup.net

Hiermit dokumentieren wir 2 Vorberichte zu den letzten 2 Fireblade Force Festivals.

Im Oktober 2008 soll im Club „Uni“ in Lichtenstein (Sachsen) wieder das so genannte „Fireblade Force Festival“ über die Bühne gehen. Im letzten Jahr konnten bei diesem Konzert neben „unpolitischen“ Bands auch Vertreter des rechten bis rechtsextremen Flügels der „Black Metal“-Szene auftreten. Mit dabei waren etwa „Morrigan“, „Nachtfalke“ und „Corpus Cristii“. In diesem Jahr sind klar neonazistische Vertreter der Blackmetal-Szene auf dem Line-Up des von der rechten Szene-Postille „A-blaze“ gesponserten „Fireblade-Force-Festivals“, so etwa „Silva Nigra“ bzw. die als „Special guests“ angekündigten „Satanic Warmaster“ und „Nachtfalke“, die laut Gerüchten aus der Metal-Szene heuer auftreten sollen.

Vorab ein kurzer Rückblick auf die Bands, die 2007 auftraten:
Nachtfalke“-Frontmann Tino Mothes bezeichnete in einem Interview vor einigen Jahren die Deutschen als „Herrenrasse“, seine Musikgruppe betitelte er als „NS-Viking-Band“, 2001 veröffentlichte die Band ein Album mit dem Titel „Hail Victory Teutonia“. Die Band „Morrigan“ steht in enger Verbindung zu den Neonazi-Gruppen „Totenburg“ und „Absurd“, mit der letzteren traten „Morrigan“ bereits mehrmals gemeinsam auf. Eines der beiden Konzerte, bei dem auch „Totenburg“ spielten, wurde von „Morrigan“-Mitglied „Balor“ gemeinsam mit der lokalen Neonazi-Kameradschaft organisiert. Der Frontmann von „Corpus Christii“ bewundert die „okkulten Seiten“ des Nazismus und bezeichnet „Immigranten“ als „Rassisten“, auch ruft er zum Mord an Muslimen auf. Der Sänger der US-Band “Inquisition”, die kurzfristig ihren Auftritt beim Konzert abgesagt hat, denkt in einem Interview über das Töten von Christen, Juden „und anderer Insekten“ nach.

Wen wundert es da also, dass sich auch das entsprechende Publikum bei dem Festival einfand. In einem Konzertbericht werden „Sieg Heil“-Rufe beim Konzert erwähnt, auch einige Einträge im Online-Gästebuch des Konzertveranstalters „Mephistopheles Concerts“ sprechen eine deutliche Sprache: „An euch Möchtegernnazis, die am Lichtensteinerbahnhof auch noch die Haltestellenhäuschen und Mülleimer vollgekritzelt haben, was sich für einen Nazi eigentlich nicht gehören sollte: ihr habt soviele jüdische Eigenschaften, vergast euch selbst. Black Metal hegt keine Sympathie für ein System, dass dem Erhalt einer menschlichen Gemeinschaft dient, in der auch Schwächlinge mit durchgezogen werden, sofern sie über die Nötige Beeinflussbarkeit verfügen.“

„Gutes Festival wars… Der leicht herrenrassische Merch-Stand hat mein Judengold zwar aus gutem Grund nicht bekommen, aber ansonsten war ja alles friedlich und vertretbar.“

„das festival war sehr gut und auch die paar münzen für bier waren erträglich.viel besser aber noch wie gut es ausschaut wenn die kameraden langhaariger sowie glatzköpfiger natur gemeinsam feiern. dort habe ich beide tage keinen linksfaschisten gesehen, nur in internet foren reissen die den zweikampf scheuenden wichte den hals auf.wir sind im nächsten jahr wieder dabei!!!“

„was mich aber tierisch angekotzt hat, war das braune pack, welches sich da auch rumtrieb. irgendwelche glatzen mit absurd shirts..“

Auch die Veranstalter selbst nehmen zur Band „Nachtfalke“, die als „Special guest“ auftrat, Stellung: „Also WIR (die Veranstalter) wissen, dass unser Special Guest in keinster Weise politische Inhalte in seiner Musik verwendet (…) Es handelt sich (sic) keine NSBM-Band, soviel sei gesagt!“

Nun zu den für 2008 angekündigten Bands:
Auch in diesem Jahr sollen neben „Nachtfalke“ wie im letzten Jahr wieder einige äußerst dubiose Musikgruppen auftreten, Der Sänger der tschechischen Band „Silva Nigra“ bezeichnet in einem Interview den Nationalsozialismus als sein „inneres Gedankengut“. Der Nationalsozialismus sei „richtige Lebensideologie in dieser korrupten Welt“. „Probleme mit Juden, Zigeunern“ hätten während dem Zweiten Weltkrieg gelöst werden können. Zwei Bandmitglieder spielen auch bei „Inferno“, eine Band, die ihren Stil folgendermaßen beschreibt: „aggressiver, grimmiger Slawischer Black Metal für die Krieger des Weißen Europa und der Arischen Elite“.

Ebenfalls auftreten soll die dänische Band „Holmgang”. In einem Interview auf seine Zukunftvisionen angesprochen, gibt der Bassist der Band, „Ynleborgaz”, zur Antwort, dass jeder sehen könne wohin sich die Welt entwickle, „mit all den Juden-kontrollierten multirassischen multinationalen Firmen die den letzten Tropfen reinen Blutes aus der Welt saugen”. Man habe jetzt dagegen aufzustehen.
In einem anderen Interview antwortet er auf die Frage, ob Dänemark und die Regierung mit „Judeo-Christen” besetzt seien: „In der Tat. Jeder spricht darüber wie tolerant wir sein müssen, und zur selben Zeit werden wir von Immigranten überrannt die sich schnell vermehren, Druck auf unser Bildungssystem machen, uns ihre verdammten Religionen aufzwingen, und die meiste Kriminalität verursachen“.

Die deutsche Band „Annihilation 666“ dürfte sich intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen, zumindest heißt ein Lied der Gruppe „Kristallnacht“ – offensichtlich in Anspielung an die antisemitische Pogromnacht der Nationalsozialisten am 09. November 1938. Vergangene Konzerte werden auf der „Myspace“-Seite der Band als „Past Pogroms“ („Vergangene Pogrome“) bezeichnet. Ins Bild passt, dass der Sänger der Band – laut einem Beitrag in einem Metalforum – bei einem Konzert in Trier im März 2008 mit einer auf den Bauch gemalten SS-Rune auftrat. Ein Konzert der Band gemeinsam mit der rechtsextremen Gruppe „Permafrost“, das am 03. Mai 2008 in Suhl (Thüringen) stattfinden sollte, wurde von den Behörden bzw. den Betreibern des Clubs abgesagt.

Das deutsche Projekt „Vargsang“ ist auch unter dem Namen “Nordisches Blut” bekannt. Frontmann “Vargsang” nennt sich hier “Von List” und bezieht sich damit offensichtlich auf den österreichischen Antisemiten und Rassisten Guido von List. Mit Liedern wie “Blood, Honour And Pride” bezieht er sich direkt auf einen zentralen Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie – Blut und Ehre. Auf dem Tonträger “Our Banners will Rise” findet sich eine Cover-Version des Liedes “Stolze Krieger (Söhne Wotans)” der neonazistischen Musikgruppe STURMWEHR. Auf einem T-Shirt der Gruppe ist passenderweise der Nazi-Slogan “Ewig lebt der Toten Tatenruhm” abgedruckt.

Auf dem Tonträger “Peststurm”, den “Vargsang” alias “Von List” 1999 produziert hat, findet sich auch ein Lied mit dem Titel “Kristallnacht”, das sich offensichtlich auf die antisemitische Pogromnacht der Nazis am 09. November 1938 bezieht. In Hinsicht auf die Produktion von Tonträgern verlassen sich “Vargsang” und seine Freunde quasi ausschließlich auf rechtsextreme und neonazistische Plattenfirmen und Labels. Der Tonträger “Rabenglanz” der Band GORRENJE, bei der er auch aktiv ist, wurde bei den Labels “Nebelfee Klangwerk” und “Warfront Productions” hergestellt. Ersteres Label ist im Besitz des Neonazis Ronald Möbus, der Sänger der neonazistischen Gruppe ABSURD ist. Auch das zweite Label, das von dem Deutschen Jens Schomber betrieben wird, ist dem neonazistischen Spektrum der Black-Metal-Szene zuzuordnen. Über eine Homepage werden unzählige einschlägige Tonträger vertrieben (http://antifainfoportal.an.ohost.de/recherche/warfront.html). In einem Interview nennen die Mitglieder von GORRENJE Neonazibands wie SEIGNEUR VOLAND oder SATANIC WARMASTER als Vorbilder (http://www.gorrenje.de/unnamed.html).
“Vargsang” und sein (ehemaliges) Seitenprojekt GRAVEN stehen bei dem Label “Undercover Records” von Alexander Tiebel unter Vertrag, das ebenfalls Unmengen von Tonträgern mit braunem Einschlag vertreibt. Im Jahr 2004 produzierte “Vargsang” gemeinsam mit der französischen NSBM (”National Socialist Black Metal”)-Band “Armaggedon” einen Tonträger (http://www.metal-archives.com/release.php?id=6750

Die finnische Band „Satanic Warmaster“ wurde 1999 in Lappeenranta von dem Bandmitglied „Nazgul“ (auch bekannt unter dem Pseudonym „Satanic Tyrant Werewolf“) gegründet. „Nazgul“ ist u. a. auch in der neonazistischen Band „Gestapo666“ aktiv. Im Jahr 2007 ist eine Split-Veröffentlichung der Bands „Satanic Warmaster“ (Finnland) und „Aryan Blood“ erschienen, das darauf befindliche Lied „The Chant of the Barbarian Wolves“ der Band „Satanic Warmaster“ handelt vom Mord an Juden: „Schlag hart, ohne Vergebung, wenn Rüstung und Fleisch auseinander gerissen werden, wird unser Morgen dämmern um kein Licht zu zeigen, für die Juden die ohne Reue verwüstet werden“, heisst es übersetzt. Das neonazistische Soloprojekt “Holocaustus” (alias “Flammentod”) steuerte dem Tonträger das Lied “Einklang” bei.

„Satanic Warmaster“ traten im Frühjahr 2008 bei zwei Neonazi-Konzerten in Finnland mit den einschlägigen Gruppen „Absurd“ und „Der Stürmer“ auf.

Im Schriftzug der Band „Orlog“ findet sich eine abgewandelte Form der “Tyr-” bzw. “Pfeil-Rune”. Die Tyr-Rune wurde bereits im Ersten Weltkrieg von diversen Jugendbünden, aber auch im Nationalsozialismus vielfach verwendet (zB. Hitler-Jugend, SA). Auch heute noch findet man das Symbol bei diversen rechtsextremen und neonazistischen Gruppierungen. Die Band zeigt sich generell fasziniert von der Ästhetik der Nationalsozialisten. Schon das Cover ihres ersten Tonträgers “Erfüllung” zeigt neben den genannten Runen die “Fahnenträger”-Statue des Bildhauers Josef Thorak.

Thorak war neben Arno Breker einer der erfolgreichsten und ein mit Aufträgen überhäufter Künstler des nationalsozialistischen Deutschland. In einem Interview auf die Gestaltung des Tonträger-Beiheftes mit Bildern von Thorak-Werken angesprochen, zeigen „Orlog“, welches Weltbild sie vertreten: “Es sind ja, wie gesagt, monumentale Werke, welche allein durch ihre Perfektion des Lebens den Betrachter in ihren Bann reißen. Zumindest geht es uns so. Und da die Kunst vor dem Jahr ‘45 des letzten Jahrhunderts aus unseren Köpfen gelöscht und ausgemerzt werden soll, wollten wir diesen Arbeiten unseren Tribut zollen. Denn was Kunst ist und was nicht, wollen wir nicht in Frage stellen, denn diese Antwort zu finden würde Hunderte von Jahren dauern und keine definitive Lösung hervorbringen. Deshalb darf man Künstlern nicht einfach ihren Nährboden nehmen und deren Werke im Zuge einer anderen Politisierung vernichten. Das wäre wie, wenn man uns die Instrumente nehmen und unsere Platten zerstören würde. Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden einige Arbeiten des Bildhauers Josef Thorak auf unserem Kassettenbeiblatt zu verewigen. Es gibt natürlich noch viele weitere bedeutende Künstler, die man hier erwähnen könnte, aber wir wollen dieses Thema nicht weiter ausdehnen und lieber auf ein Buch verweisen. In diesem Buch namens “Josef Thorak”, vom VAWS-Verlag, kann man noch mehrere Werke dieses Bildhauers bestaunen. Eine Biographie und zusätzliche Informationen zu Thorak sind auch in dem Taschenbuch zu finden.” (http://www.metalglory.de/interviews.php?nr=85).

Über den “VAWS-Verlag”, für den „Orlog“ hier Werbung machen, ist im deutschen Verfassungsschutzbericht 2001 folgendes zu lesen: “Er vertreibt neben Büchern aus anderen Verlagen auch eigene Publikationen, die besonders der revisionistischen Propaganda dienen. Exemplarisch genannt seien die Bücher “Ein ‘Nazi’ in Argentinien” und “Dr. G. – Meister der Propaganda” von Wilfred von Oven, einem früheren Pressereferenten im NS-Propagandaministerium von Joseph Goebbels.” (http://www.verfassungsschutz.de/download/SAVE/vsbericht_2001.pdf ). Zusätzlich vertreibt der Verlag die Tonträger von etlichen rechtsextremen Musikgruppen. Auf dem Tonträger “Erfüllung” findet sich ein gleichnamiges Lied, das nach einem Gedicht des Antisemiten und Deutschtümlers Ludwig Jahn benannt ist und wofür auch der Gedichttext übernommen wurde (http://www.metalglory.de/interviews.php?nr=85). Der zweite „Orlog“-Tonträger “Zeitenwende” wartet ebenso wie der erste mit NS-Ästhetik auf.

Am 09. und 10. Oktober soll im Club „Uni“ (betrieben von Dieter Friedl) in  Lichtenstein (Sachsen) wieder das sogenannte „Fireblade Force“-Blackmetal-Festival über die Bühne gehen. Auch heuer werden – wie es mittlerweile schon Tradition ist – die Wünsche der Neonazis unter den BesucherInnen befriedigt. Während 2007 die rechten Gruppen „Nachtfalke“, „Corpus Christii“ und „Morrigan“ auftreten konnten, folgten ihnen 2008 – offenbar bestärkt durch das wohlgefällige Verhalten der lokalen Behörden im Vorjahr – noch radikalere Vertreter der rechtsextremen Blackmetal-Szene: Nun spielten offen neonazistische Bands wie „Satanic Warmaster“, „Silva Nigra“, „Annihilation 666“ und „Vargsang“ auf. Der Club „Uni“ in Lichtenstein ist mittlerweile zu einem beliebten alljährlichen Treffpunkt von Neonazi-Glatzen, „abhitlernden“ Blackmetallern und sonstigen braunen Dumpfbacken geworden, die neben „unpolitischen“ Gästen bei diesen Konzerten anzutreffen sind. Die Neonazi-Band, die in diesem Jahr auftreten soll, wird – so wie im letzten Jahr „Satanic Warmaster“ und „Nachtfalke“ – lediglich als „Special Guest“ und ohne namentliche Nennung der Gruppe auf der Homepage des Konzertveranstalters „Mephistopheles Concerts“ angekündigt. Die Vermeidung der namentlichen Nennung soll dazu dienen, Probleme mit KritikerInnen zu verhindern. Es handelt sich beim „Special Guest“ in diesem Jahr – wie in einschlägigen Internetforen nachzulesen ist – um das neonazistische Soloprojekt „Leichenzug“. Das Projekt covert auf einem Tonträger zahlreiche Lieder der bekannten deutschen Neonazi-Band „Absurd“ und steht auch bei einem Label, das von einem Mitglied von „Absurd“ betrieben wird („Nebelfee Klangwerke“), unter Vertrag. Das einzige Mitglied von „Leichenzug“ spielt auch bei der Gruppe „Halgadom“ – ebenfalls eine einschlägige Gruppe, deren Frontmann der Neonazi Frank Krämer ist.

Hinter dem Namen „Mephistopheles Concerts“ verbirgt sich Björn Eichhorn, der gemeinsam mit Stev Lippold in Annaberg-Buchholz einen eigenen Club („Gleis 3“) betreibt. Auch dort fanden in den letzten Monaten mehrere Konzerte mit einschlägigen Bands statt. So wurde für Juni ein Auftritt der Neonazi-Bands „Sekhmet“ und „Kroda“ angekündigt, letztere Band konnte schließlich jedoch nicht auftreten, da sie aufgrund von Problemen mit AntifaschistInnen ihre Tour abbrechen mußte. Im August spielten u. a. die Neonazi-Bands „Magog“ und „Leichenzug“, somit dasselbe Projekt, das nun auch in Lichtenstein auftreten soll.

Neben „Leichenzug“ sind auch noch andere dubiose Gruppen angekündigt. Die finnische Band „Impaled Nazarene“ ist etwa u.a. für ihre homophoben Liedtexte bekannt. Bei den auftretenden Gruppen „Holmgang“ und „Angantyr“ wirkt ein Musiker als Mitglied, der keinen Hehl aus seinem antisemitischen Gedankengut macht: In einem Interview auf seine Zukunftvisionen angesprochen, gibt “Ynleborgaz” zur Antwort, dass jeder sehen könne, wohin sich die Welt entwickle, “mit all den Juden-kontrollierten multirassischen multinationalen Firmen, die den letzten Tropfen reinen Blutes aus der Welt saugen”. Man habe jetzt dagegen aufzustehen. Ein Mitglied der Gruppe „Hell Militia“ spielte in der Vergangenheit auch bei dem Neonazi-Projekt „Gestapo 666“. Auch die deutsche Gruppe „Eternity“ bewegt sich im Dunstkreis des extrem rechten Flügels der Blackmetal-Szene. Der Sänger der norwegischen Band „Taake“ sorgte im Jahr 2007 für einen Skandal, als er bei einem Konzert in Essen mit einem auf die Brust gemalten Hakenkreuz auftrat. Die finnische Band „Behexen“ fällt durch ihre engen Kontakte zu rechtsextremen Bands wie „Satanic Warmaster“ und „Horna“ auf.

Es bleibt abzuwarten, ob auch in diesem Jahr wieder Neonazis ungestört in Lichtenstein feiern können, zu hoffen ist, dass die augenzwinkernde Toleranz der zuständigen Behörden endlich ein Ende hat.

Quelle: http://fightfascism.wordpress.com/

Kontakt

E-Mail: nazifestivalsabschalten@riseup.net.

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Unterstützer

Wir arbeiten derzeit an einen Konzept die den Eigentümer dazu bringen soll von dem Mietvertrag mit Björn Eichhorn den Veranstalter zurückzutreten. Wenn ihr uns unterstützen wollt dann schickt einfach eine E-Mail an nazifestivalsabschalten@riseup.net.

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Europas größtes Nazifest stoppen, blockieren, verhindern!

Seit nunmehr acht Jahren ereignet sich im braunen Dreiländereck von Thüringen, Sachsen und Sachsen- Anhalt, inmitten der vermeintlich bunten und weltoffenen Otto-Dix Stadt Gera, Europas größtes Nazifestival „Rock für Deutschland“, zeitweilig auch unter dem Label „Rock gegen Krieg“ firmierend. Zog dieses faschistische Spektakel 2003 noch nur knapp über 100 Besucher_innen an, etablierte es sich über die Jahre stetig zum Pilgerort mittlerweile auch europaweit anreisender Neonazis. Den bisherigen beängstigenden Höhepunkt fand das spektrenübergreifende Ereignis im letzten Jahr mit einer Besucher_innenzahl von mindestens  4.000. Zwischen Rostbratwurst und Lunikoff-Hetze hat das „Rock für Deutschland“ dem dank entschlossener Proteste marginalisierten „Fest der Völker“ in Jena den  unrühmlichen Rang abgelaufen, de facto Europas größtes Nazifest zu sein. Es hat sich damit zu einer der größten Naziveranstaltungen nach 1945 entwickelt.

Wie geht das? Und vor allem: Geht das wieder?

Als Schnittstelle zwischen Politik und Subkultur funktionierend, basiert „Rock für Deutschland“ in seiner Gesamtheit auf dem menschenverachtenden und kruden Konsens seiner Besucher_innen. Generell gilt, dass Nazifeste interne faschistische Strukturen festigen, diese Szene in ihrem Handeln bestätigt und Mitläufer_innen politisiert. Je unwidersprochener dies statt finden kann, desto stärker drängt der Neofaschismus in die Alltagskultur und schafft alljährlich eine „National befreite Zone“. In Relation dazu werden die Freiräume und Handlungsmöglichkeiten für alternative, linke und migrierende Menschen sukzessive kleiner.

Hauptorganisatoren des Nazifests sind die NPD um deren Stadtratsmitglied Gordon Richter und die örtliche Rechtsrockszene des National Socialist Black Metal (NSBM). Unterstützt werden diese von „freien Kameradschaften“ und „Autonomen Nationalisten“. Bestärkt von steigenden Besucher_innenzahlen, sowie lange Zeit kaum vorhandenem Widerstand der örtlichen Politik und Bevölkerung, ist das „Rock für Deutschland“ und damit die Stadt Gera zur sicheren Adresse der Neonazis geworden. Dies liegt auch daran, dass sich Rassismus und Nationalismus bis tief in die gesellschaftliche Mitte erstrecken und antifaschistischer Widerstand oftmals mit der Neonaziideologie gleichsetzt wird. „Hauptsache Ruhe und Ordnung“, dies war der weitverbreitete Tenor der lokalen Presse und Politik, der selbst zivilen Ungehorsam kriminalisierte und im Gegenzug „Hitlergrüße“ auf dem Nazifest schlichtweg ignorierte. Abgesehen davon waren antifaschistische Proteste fernab von Parteien und Vereinen wenig erfolgreich.

Im „Superwahljahr 2009“ luden die Neonazis bekannte Szenegrößen ein. Auf der „Spielwiese“ in Gera waren neben dem NPD-Parteivorsitzenden Udo Voigt auch die „Landser“- Nachfolgeband „die Lunikoff Verschwörung“ vertreten. Dieses Jahr sind die Neonazis wieder gewillt, an ihre Erfolge anzuknüpfen. Und schließlich wäre eine weitere Steigerung durch die Auftritte international bekannter Rechtsrockbands möglich. Im Rückblick auf das bisher erfolgreiche Protestjahr gegen Neonazi-Großaufmärsche ist zu befürchten, dass die NPD und ihre Sympathisant_innen besonderes Augenmerk auf das „Rock für Deutschland“ legen. Schließlich wurden deren „Trauermarsch“ in Dresden und deren Aktionen am 1. Mai blockiert. Mit einer neuen Auflage des im letzten Jahr bedeutendsten und endgültig etablierten Nazifests könnten sie ‚wenigstens’ im subkulturellen Bereich eine Konstante erhalten. Es ist nun an uns den Widerstand effektiv zu gestalten!

Gemeinsam konsequent entgegentreten!

Die spektrenübergreifenden Blockaden gegen Naziaufmärsche in Köln, Jena und Dresden haben gezeigt, dass antifaschistischer Widerstand in verschiedenen Formen gemeinsam erfolgreich sein kann! Solch eine pragmatische Politik soll nicht die Unterschiede in Gesellschaftskritik und politischen Positionen auflösen. Sie legt den Fokus schlicht auf die massive Bedrohung durch mehrere tausend Neonazis. Nehmen wir ihnen also die Großaufmärsche und Inszenierungsmöglichkeiten – Nie wieder unwidersprochene Nazifeste in Gera! Schaffen wir eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit zwischen progressiven Initiativen und Antifaschistischer Aktion. Handeln wir gemeinsam und solidarisch, damit eines der letzten großen Events der Naziszene und ihrer menschenverachtenden Ideologien endlich Geschichte wird.

Kommt am 10. Juli 2010 zahlreich zu den Protestaktionen nach Gera!

“Rock für Deutschland“ abschalten!

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